Nischenseiten Challenge goes Local (Updated 22.10.18)

nischenseiten-challenge-2018

Es ist der 1. Oktober 2018 und damit auch der Start der Neuauflage, der Nischenseiten Challenge.

Die NSC startet dieses Mal im Herbst und geht statt drei Monaten jetzt insgesamt sechs Monate, was mir persönlich extrem gut gefällt.

Ich will aber gar nicht so lange rumquatschen, sondern lieber gleich kurz auf meine Pläne für die diesjährige Nischenseiten Challenge eingehen.

Meine Nischenseiten Historie

Als alten Hasen möchte ich mich eigentlich nicht unbedingt bezeichnen, aber es ist auch nicht meine erste Challenge.

Das erste Mal habe ich im Jahr 2014 teilgenommen und in den darauffolgenden Jahren noch zwei weitere Seiten im Rahmen des NSC produziert.

Meine Seiten sind eigentlich immer so das gewesen, was man als klassische Nischenseite bezeichnen könnte. Ein relativ eng gestecktes Thema mit Focus auf Produkte, die sich über Amazon oder andere Partnerprogramme bewerben lassen.

Nach diesem Schema sind über die Jahre einige Seiten entstanden und auch wieder verschwunden.

Bei einigen Seiten wurde mir schnell klar, dass sie gegen die Wand gehen und andere sind einfach immer weiter gewachsen.

Eine Sache haben meine Seiten aber alle gemein und das ist das Partnerprogramm von Amazon.

Für viele Betreiber von Nischenseiten kommt irgendwann der Punkt an dem sie feststellen, dass es durchaus riskant sein kann, nur auf ein Pferd zu setzen.

Diesen Punkt hatte ich auch irgendwann und hab angefangen zusätzliche Partnerprogramme in meine Seiten zu integrieren. So habe ich die Möglichkeit schnell zu reagieren, falls ich aus versehen doch mal aus dem PP von Amazon fliegen sollte.

Auch wenn ich eigentlich nicht damit rechne, dass es soweit kommen, will ich in dieser Nischenseiten Challenge einen Schritt weg von den gut funktionierenden Amazon-Affiliate-Seiten machen.

Mein Plan ist es eine lokale Nischenseite zu erstellen.

Meine Pläne für die Nischenseiten Challenge 2018

Der Titel verrät es ja schon, mein Motto lautet: Nischenseiten Challenge goes Local.

Dabei geht es um ein relativ einfaches Modell, das mir immer mal wieder auf Youtube und auf verschiedenen Blogs unter die Augen gekommen ist, das „Rank and Rent“ Modell.

Und das funktioniert folgendermaßen.

Du suchst dir eine lokale Nische oder von mir aus in dem Falle auch Branche und produzierst eine Seite.

Du machst ganz normal deine Keywordrecherche, deine Konkurrenzanalyse und alles andere, was du für eine Nischenseite so machst.

Der Unterschied ist, dass es nicht um Keywords wie „Haartrockner Vergleich“ oder „beste Schlagbohrmaschine“ geht, sondern um Keywords wie „Klempner Berlin“ oder „Gebäudereiniger Köln“.

Das Ziel der Seite ist, gute Position für die lokalen Suchen zu bekommen.

Logisch eigentlich, denn jede Seite will gute Rankings.

Für mich extrem spannend ist, das was dann kommt bzw. was man mit der Seite macht.

Irgendwann kommen nämlich Kunden auf die Seite (hoffe ich zumindest) und dann habe ich verschiedene Optionen:

  • Ich kann die Kundenanfragen einzeln verkaufen
  • Ich kann einzelne Unterseiten vermieten
  • Ich kann die ganze Seite vermieten
  • Ich kann die Seite komplett verkaufen

Der große Vorteil an dieser Strategie ist, dass man local SEO anbieten kann, ohne dem potentiellen Kunden SEO verkaufen zu müssen.

Statt zu erklären, wie Sinnvoll bessere Rankings wären und wie viele Kunden es einem Unternehmen bringen könnte, wenn es in diese schwer greifbare Dienstleistung investiert, kann ich einfachen sagen: Die Seite hat Platz 2 für Keyword XY, so viele Besucher und so viele Anfragen, willst du sie mieten oder nicht?

So einfach ist das.

Ob es wirklich funktioniert?

Das wird die Nischenseiten Challenge zeigen.

Updates zu meiner Seite

Oft gibt es gar nicht so viel zu den einzelnen Wochen zu berichten und ich will, keinen neuen Post machen, nur um euch zu erzählen, dass ich zwei Artikel geschrieben habe…

Deswegen poste ich die Updates zu meiner Seite alle hier in diesem Artikel, das macht es auch im Nachhinein leichter die Entwicklung meiner Seite zu verfolgen.

Allen anderen Teilnehmern wünsche ich viel Spaß und eine erfolgreiche Nischenseiten Challenge 2018.

Die erste Woche ist rum (Update 08.10.17)

Time for an update!

Die erste Woche Nischenseiten Challenge ist rum und ich hatte eigentlich wirklich vor, mich zumindest ein wenig an Peers Zeitplan zu halten, hat nicht geklappt…

Wenn ich an einem neuen Projekt arbeite, dann mach ich immer hier ein bisschen, da ein bisschen, schreib schon mal einen Artikel oder zwei, mach ein bisschen CSS, installiere Plugins oder mache irgendwelchen anderen Kram.

Hier ein kurzer Überblick, was ich diese Woche getrieben habe:

  • Ich habe eine EMD (Exact Match Domain) gekauft, leider war .de vergriffen also musste es .com werden, aber da kann ich mit leben.
  • Ich habe Impressum und Datenschutzerklärung auf der Seite angelegt, weil ich das immer als erstes mache.
  • Ich hab 200 Wörter für die Startseite und einen naahhhh etwa 600 Wort Artikel zu einem ersten Keyword geschrieben (dazu gleich noch mehr).
  • Ich hab die Seite in der GSC (Google Search Console) angemeldet und manuell indexieren lassen.
  • Ich habe das passende Schema Markup für meine gewählte Branche eingebaut, ist zwar nichts unbedingt Notwendiges aber schaden tut es sicher nicht.

Wie ich meine Nische gefunden habe

Obwohl es sich um eine lokale Nische handelt, will ich sie jetzt noch nicht öffentlich machen und muss auch leider wirklich überlegen ob ich es überhaupt mache.

Warum?

Ganz einfach, die Seitenaufrufe und eventuell auch die später kommenden Kundenanfragen sind mein Numero Uno Verkaufsargument gegenüber Unternehmen, die entweder die ganze Seite oder Unterseiten mieten sollen.

Aber da wird mir schon eine Lösung einfallen, damit ich die Seite im Verlauf der Challenge zeigen kann.

Jetzt aber dazu, wie ich meine Nische bzw. Branche gefunden habe.

Eine Seite dieser Art ist komplettes Neuland für mich, also habe ich mich an zwei wichtigen Eckpunkten festgemacht.

Es sollen Unternehmen in der Branche sein, die Werbung schalten also Adwords laufen haben und es sollen Unternehmen sein, die theoretisch mit nur einem Auftrag das Geld, das sie für meine Seite ausgeben wider drin haben.

Die laufende Adwordskampagne war mir wichtig, weil dann im Unternehmen genug Affinität zum Thema Online vorhanden ist (hoffe ich zumindest). Bei dem anderen Punkt geht es eher darum, sagen zu können: Nur ein Kunde und schon hat es sich für Sie gelohnt.

Die Nische für die ich mich jetzt entschieden habe ist eine Dienstleistungsbrache, in der ein Auftrag schnell mal mehrere tausend Euro einbringen kann und ich hatte selber grade mit dieser Branche zu tun, deswegen bin ich überhaupt erst drauf gekommen.

Ob alles klappt wie ich es mir vorstelle, weiß ich immer noch nicht.

Der erste kleine Erfolg

Ich hatte gehofft, dass sich die ersten Rankings lokal etwas schneller einstellen, dass mein erster Artikel bzw. meine erste Unterseite nur etwa 5 Minuten, nachdem ich sie in der GSC eingereicht habe auf Platz 11 einsteigt, damit hatte ich dann doch nicht gerechnet. Nicht zu vergessen, ist die DOmain komplett neu…

Es ist nur ein kleines Keyword mit knapp über 100 Suchen pro Monat aber zum einen gebe ich überhaupt nichts auf Zahlen die irgendein Keywordtool ausspuckt und zum anderen, sind das bei einer niedrigen Conversion von vielleicht 2% immer noch zwei Kunden pro Monat für ein lokales Unternehmen.

Kunden die sie ohne meine Seite nicht gehabt hätten.

Ach so, fast vergessen, ein Theme habe ich auch schon installiert nämlich das GeneratePress. Ich hab eh die Pro-Version und ich kann es nicht anders sagen, ich liebe dieses Theme.

Bisher installierte Plugins sind Statify, das SEO Framework und Simple Custom CSS.

Bis zum nächsten Update.

Die zweite Woche ist auch schon geschafft (Update 15.10.2017)

Auch wenn ich mal nicht so viel zu erzählen habe oder auch gar nicht so wahnsinnig viel an meiner Seite gearbeitet habe, will ich trotzdem versuchen einen wöchentlichen Rhythmus einzuhalten.

Es zeigt halt auch, dass Nischenseiten weniger ein Sprint als eher ein Marathon sind und da gehören auch mal Passagen dazu, in denen nicht viel passiert.

Nun aber zu meiner Seite…

Die vergangene Woche stand bei mir im Zeichen der DSGVO. Soll heißen ich hab alles das gemacht, was ich so für richtig und wichtig halte, um meine Seite DSGVO-konform zu betreiben.

Allerdings bin ich auch schon auf eine etwas heikle Datenschutzfrage gestoßen, dazu später mehr.

Zuerst habe ich Seiten für Impressum und Datenschutz angelegt, das mach ich eigentlich immer mit als erstes, nachdem die Seite indexiert wurde, immerhin ist sie ab dem Zeitpunkt ja theoretisch schon zu finden.

Im nächsten Step habe ich dann wild mit Plugins um mich geworfen, hier ein kleiner Überblick:

  • Disable Comments
  • Limit Login Attempts Reloaded
  • Remove Google Fonts Reference
  • WF Cookie Consent
  • WP GDPR Compliance

Ich brauche keine Kommentare auf der Seite und hab deswegen einfach alle Kommentare bzw. die ganze Funktion mit dem Plugin Disable Comments deaktiviert.

Limit Login Attempts Reloaded hat einen DSGVO-kompatiblen Modus und blockiert mir Bots, die zu oft versuchen sich mit falschen Daten anzumelden.

Was das Plugin Remove Google Fonts Reference ist schnell erklärt. Es verhindert, dass auf der Seite verwendete Schriften über den Google Server abgerufen werden. Ich habe mir die Schriften, die meine Seite verwendet auf den Webspace geladen und lokal per CSS eingebunden.

Ein Hinweis, dass die Seite Cookies verwendet, sollte auf keiner Seite fehlen und ist das auf mindeste reduziert WF Cookie Consent genau das richtige Plugin (zumindest für mich).

Das letzte Plugin, WP GDPR Compliance, brauche ich um die Datenschutzeinwilligung mit Checkbox an den verschiedenen Kontaktformularen der Seite anzubringen.

Auf Analyse Tools wie Analytics oder Piwik verzichte ich komplett.

Datenschutz Problem, oder nicht?

Seit der Einführung der DSGVO muss man sich ja über jede Datenerhebung Sorgen bzw. Gedanken machen und das habe ich natürlich auch.

Mein Plan für die Seite sieht vor, dass ein Interessent sich direkt (per Telefon oder E-Mail) mit dem Dienstleister, der meine Seite gemietet hat in Verbindung setzt und da werden natürlich Daten weitergegeben.

Grundsätzlich mache ich mir über den Prozess der Kontaktaufnahme nicht so viele Sorgen, denn die Datenweitergabe erfolgt ja im Rahmen der Auftragserfüllung und ich Frage auch nicht unnötig viele Daten ab.

Interessant dürfte allerdings werden, wie sich das verhält, wenn ein Kunde, den ich vermittelt habe an mich hernatritt und von seinem Recht auf Vergessen gebrauch macht. Meine Seite hat die Daten weitergegeben also bin ich auch verantwortlich, das könnte echt spannend und lehrreich werden.

Für alle die neu im Bereich Nischenseiten und Internet sind, mein Tipp: Beschäftigt euch mit dem Thema Datenschutz und DSGVO. Erst denkt man zwar Igitt, aber eigentlich ist es sogar ziemlich spannend.

Content hat es auch gegeben

Wie auch in der ersten Woche habe ich exakt einen Artikel veröffentlicht. Dabei geht es mir aber erst mal gar nicht so sehr um den Content selbst, sondern darum, Google etwas Futter zu geben.

Ich habe für meine Seite im ersten Anlauf 10 lokale Keywords gefunden, die zumindest ein bisschen Volumen haben und ich denke, dass ich einfach in einem Sprint alle Artikel runterschreiben werde.

Anpassen und optimieren kann ich später noch und der Umfang ist auch überschaubar. Seiten die bereits in meiner Nische ranken haben, so wie es typisch für lokale Unternehmensseiten ist, oft nur 100 bis 200 Wörter Content auf der Seite.

Ich plane für meine Artikel zwischen 500 und 600 Wörtern pro Unterseite.

Soweit von mir.

Habt eine erfolgreiche dritte Woche Nischenseiten Challenge.

Woche drei ist um (Update 22.10.2018)

Ich gebe es zu, ich hatte zu viel um die Ohren und kann deswegen nichts vorweisen, was ich an meiner Seite getan habe.

Obwohl, ich habe zwei Texte geschrieben, immerhin.

Dafür habe ich aber eine andere Kleinigkeit gemacht, nämlich einen Guide geschrieben.

Der Grund dafür ist die Mail von unserem freundlichen Nischenseiten Challenge Initiator Peer, die mich heute früh erreicht hat.

In der Mail zu finden war ein 20 Euro Gutschein für Textbroker und die bitte, meine Erfahrungen mit Textbroker kund zu tun und genau das habe ich gemacht.

In meinem Guide mit dem bedeutungsschwangeren Titel „Mit Textbroker den perfekten Autor finden“ erzähle ich, wie ich meine Autoren auf Textbroker gefunden habe.

Viel Spaß und eine erfolgreiche Woche!

16 Gedanken zu „Nischenseiten Challenge goes Local (Updated 22.10.18)

  1. Hallo,
    das hört sich super interessant an! Bin gespannt, wie du mit deiner lokalen Seite ranken wirst. Vorallem stellt sich mir die Frage, ob man damit genügend Suchanfragen erreicht.
    Bin auf dein nächstes Update gespannt!

    Grüße
    Flo

  2. Hallo Alexander,
    Ich mache in diesem Jahr das erste Mal bei der Nischenseiten Challenge mit. Die ersten Schritte die für die Findung der Nische zu tätigen sind, sind schon sehr zeitraubend.

    Ich will einfach mal ein übliches Affiliate / Amazon Nischenseiten Projekt starten. Ich bin eher ein Pessimist und von daher würde ich mich umsomehr freuen wenn es ein bisschen Geld bringt. Und wenn es an die Wand geht dann habe ich es ja als Pessimist erwartet :-)
    Aber das Tun und Mitmachen reizt mich schon.

    Deine Idee finde ich ganz gut. Da bin ich schon gespannt auf die Umsetzung.
    Ich poste meine Schritte bei der Nischenseiten Chellenge in meinem Blog in die eigens dafür erstellte Kategorie.

    http://www.lotharsblog.de/thema/nischenseiten-challenge-2018

    Dort habe ich auch Deinen Report verlinkt. Ich hoffe das ist ok so.

    Wenn nicht dann sage kurz bescheid :-)

    Dann mal viel Erfolg.

    Grüße
    Lothar

  3. Hallo Alex,
    lange habe ich überlegt aber auch ich werde mal an der Challenge teilnehmen.Ich habe schon lange ein Thema im Kopf und werde versuchen ob ich da etwas auf die Beine stellen kann. Bisher habe ich Webseiten eher aus Spaß an der Freude gemacht.

    Meine Berichte werde ich hier veröffentlichen: http://www.nulldreivierfuenf.de

    Dein Ansatz ist sehr kreativ. Willst du dann aktiv auf Firmen zugehen?

    Liebe Grüße Sven

    1. Schönes Ding Sven! Ich hab zwei Varianten im Kopf… Zum einen ein Hinweis auf den Unterseiten, dass man die Seite mieten kann und ein bisschen Mails denke ich werde ich auch schreiben, so an Unternehmen auf Seite 2 oder 3, die sich dadurch echt verbessern können ;)

  4. Das klingt richtig cool diese Idee einer lokalen „Nischenseite“. Das hat bestimmt viel Potential und die Umsetzung haben im OFFLINE-LEBEN schon viele große Kaufhäuser aktiv umgesetzt. Man schaue sich nur zum Beispiel das große Kaufhaus in Berlin als ein Beispiel an…überwiegend „untervermietet“ und erfolgreich.
    Ich werde ich diesem Jahr auch die erneute Chance zur Teilnahme wahrnehmen und dabei wohl bei einer üblichen Nischenseite landen.
    Viel Erfolg!!

  5. Hallo Alexander,

    das klingt auf jeden Fall sehr spannend, an dieser Stelle schon mal viel Erfolg mit deiner Idee – Wirst du mit deiner „Nischenseite“ lediglich eine Stadt abdecken, oder planst du gleich mehrere Städte ein? Schöner Impuls übrigens bzgl. der Anzeigenschaltung und der „Online-Affinität“ der potenziellen Kunden ;-)

    Beste Grüße
    Kevin

    1. Danke für die Blumen. Nur eine Stadt, das gibt mir nämlich die Möglichkeit, die ganze Seite gegen passendes Angebot zu verkaufen (falls es irgendwann mal so kommt…).

  6. Hi Alexander – find ich ja echt clever das du deinen Post wochenweise weiter schreibst – vielleicht ändere ich das bei mir auch ab November. Bzgl. DSGVO – was hast du den in Speicherdauer von logfiles für Hosting eingestellt und löschen von Kommentar IPs ?

    1. Ich hab da nichts eingestellt, macht alles der Host, aber die Logfiles werden nach 7 Tagen anonymisiert (falls ich mich nicht täusche) und für Kommentare hab ich das „Remove IP“ Plugin, dann wird die IP nicht mitgespeichert.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.